Bei einer Pressekonferenz, aus der NTV Ausschnitte zeigt, beteuern Love Parade-Veranstalter Rainer Schaller und der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland, dass sie nicht verantwortlich sind für den Tod von 21 Menschen. Doch sie treten anders auf als am Tag nach der Tragödie, sie sehen sich unsicher um und würden am liebsten den Rückzug antreten, aber hinter ihnen ist nur die holzgetäfelte Wand. “Druck ist immer irgendwie da”, meint die Oberbürgermeisterin von Bochum in der Sendung Monitor, die 2009 von Medien heftig kritisiert wurde, weil ihre Stadt zum Schluß kam, eine Veranstaltung von der Größe der Love Parade nicht durchführen zu können.
Ein CDU-Abgeordneter forderte die Ablöse des Duisburger Polizeipräsidenten, der Sicherheitsbedenken hatte und tatsächlich im Mai 2010 in den Ruhestand trat. Er sorge mit seiner Kritik für negative Publicity, sodass man die Polizei von einer “schweren Bürde befreien” und einen Neuanfang wagen soll. Der Veranstalter, der für die Sicherheit der BesucherInnen verantwortlich ist, reichte ein Sicherheitskonzept ein, das nur für jede dritte Person einen Fluchtweg vorsah. Der Stadtbaudirektor hatte Bedenken, doch der Leiter des Krisenstabs machte Druck, weil der Oberbürgermeister unbedingt möchte, dass die Parade stattfindet. In der Sendung “Monitor” sieht man Sauerland mit Journalisten und Veranstalter, alle ganz cool und in Vorfreude. Ruhr.2010-Chef Pleitgen bedauerte 2009 die Absage der Parade in Bochum und meinte, sie müsse im nächsten Jahr, dem Kulturhauptstadtjahr, stattfinden.
Die Polizei erhielt ihren Einsatzbefehl am 19. Juli 2010 schriftlich, wobei von 450.000 TeilnehmerInnen die Rede war, Zugang und Fluchtwege als Problemstellen definiert werden, aber die Benutzung von zwei Rampen vorgesehen war. Die Genehmigung durch die Stadt erfolgte bekanntlich erst unmittelbar vor der Veranstaltung, als die ersten bereits anreisten. Tatsächlich war dann die zweite Rampe gesperrt, sodass die Menschen aus drei Richtungen, durch die beiden Tunnels und vom Festgelände die Rampe hinunter strömten und aufeinandertrafen. Dann öffnete man zwar die zweite Rampe, aber nur, um weitere BesucherInnen einzulassen, was wenig daran änderte, dass sich zu viele drängten.
Zwar kann die Polizei den Einsatz verweigern, sich an das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen wenden, doch man rechnete offenbar damit, dass sich der Veranstalter wie vorgesehen um die Sicherheit kümmert (aber letztlich zu wenige und überforderte Securities vor Ort hatte und Absprachen mit der Polizei nicht einhielt). Rainer Schaller, der Geld mit der Fitnesskette McFit machte, wendet etwa drei Millionen € für die Love Parade auf, was er aber als Werbeeffekt niemals bezahlen würde können. “Verantwortung muss ein Gesicht haben, und es werden viele Gesichter sein”, sagt Monitor-Redakteurin Sonia Mikich. Da ist sie mit dem Deutschen Ethikrat einer Meinung, der davon ausgeht, dass die, die sich einen Erfolg zugeschrieben hätten, auch sofort Konsequenzen ziehen müssen, wenn etwas so dramatisch schief geht, sonst “wird die Tragödie noch verlängert”.
“Nur Oberbürgermeister ist er noch. Das zählt”, heisst es im Blog “Ruhrbarone“ über Adolf Sauerland, der seine Pension verliert, wenn er vor Oktober 2010 auf sein Amt verzichtet. “Nicht zählen kann er auf alte Kumpels. Widerlich muss ihm ein Panikforscher mit dem klingenden Namen Schreckenberg sein, der erst das Sicherheitskonzept auf absurde Art lobt, um wenig später die Wende zum einzig kundigen Kritiker hinzulegen. Zufrieden kann er sein, dass er nicht so ist wie das Kulturdreigestirn Pleitgen, Scheytt und Gorny, das erst die Loveparade knutschte, als sei es komplett auf Ecstasy, um nach der Flucht durch luxuriös ausgelegte Notausgänge darauf hinzuweisen, nur rein zufällig von diesem Event in der Zeitung gelesen zu haben. Noch vor Wochenfrist sabberten die Offiziellen auf der gesperrten A40 vom emotionalen Gründungsmoment der Metropole Ruhr. Die Toten gab es dann sechs Tage später woanders, in dieser Schmuddelstadt kurz vor Holland, irgendwo an der Rheinschiene, in äh Duisburg.”
“Group Think” ist der Fachausdruck für des Kaisers neue Kleider in wichtigen Besprechungen. Außenstehende erkennen sofort die Schwachstellen bei Beschlüssen und schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, doch in Gruppen entsteht oft die Dynamik, dass sich niemand Bedenken zu artikulieren traut. Der Westen veröffentlicht ein Sitzungsprotokoll, bei dem es um die “Entfluchtung” als neuralgischen Bereich ging. Man hat den Eindruck, dass zwar versucht wurde, Einwände vorzubringen, dass diese aber nur dazu führten, dass manches noch geklärt werden muss. Scheibchenweise wurde offenbar dafür gesorgt, ohne dass sich die AkteurInnen dessen immer bewusst waren, etwas doch stattfinden zu lassen.
Wenn starker Druck besteht, dass etwas zustande kommen muss, traut sich kaum jemand, den Advocatus Diaboli zu spielen, denn sie/er bräuchte dafür eine Strategie und müsste andere gewinnen, noch ehe die Kritik in einer Sitzung artikuliert wird. Derlei Taktik darf aber nicht notwendig sein, wo es auf Verantwortungsgefühl, Wissen, Erfahrungen und Sachverstand ankommt. “Spitzenbeamte beziehen Spitzengehälter”, sagt Polizeigewerkschafter Wendt (bei Maybrit Illner am 29.7. im ZDF), sie brauchen Rückgrat und müssen sich auch unerfüllbaren Wünschen des Oberbürgermeisters in den Weg stellen. Der Vorsitzende des Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU) legt seinem Parteikollegen (auch bei Maybrit Illner) Sauerland den Rücktritt nahe. Der Wechsel in eine Regierungsfunktion bedeutet, dass man für das verantwortlich ist, was man verfügt, ob es schriftlich festgelegt wird oder nicht, und für die Fehler der Mitarbeiter.
Politische Verantwortung wahrnehmen ist nicht Flucht vor der moralischen Verantwortung, sondern im Gegenteil, diese wahrzunehmen, sagt Bosbach. Mittlerweile trifft auch die Mitarbeiter der Stadt Duisburg der Zorn der Bevölkerung: “Die Gewerkschaft Verdi fordert OB Adolf Sauerland auf, seine Amtsgeschäfte ruhen zu lassen. Der Anlass: Zunehmend würden Stadt-Bedienstete beschimpft und bedroht und für die Loveparade-Tragödie verantwortlich gemacht, doch die Stadtspitze sei abgetaucht und stelle sich nicht schützend vor die Belegschaft. Selbst Morddrohungen habe es gegeben. So wurden Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe auf dem Recyclinghof in Hochfeld für die schrecklichen und unter die Haut gehenden Geschehnisse am Samstag verantwortlich gemacht. Mitarbeiter im Callcenter der Stadt Duisburg wurden telefonisch mit dem Tod bedroht.”
Bei Maybrit Illner wurde das Verhalten von Hannelore Kraft, der (SPD-) Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen jedenfalls positiv hervorgehoben, sie drückte Betroffenheit aus, sprach mit Angehörigen, informierte, während der Bürgermeister mauerte. Wenn man einmal falsch zu handeln begonnen hat und Fehler nicht korrigiert (und das hätte sicher mehrfach geschehen können, seit die Stadt im Februar beschloss, dass die Parade stattfinden soll), manövriert man sich immer mehr ins Out. Das hat unter anderem zur Folge, dass die nicht so sensationelle Neuigkeit, dass bei der Love Parade (wie bei vielen anderen Events) die BesucherInnenzahlen geschönt wurden, Reaktionen wie diese gepostet werden: “Lügen, betrügen und vertuschen gehört anscheinend zum Handwerkszeug der hohen Herren. Schön das die Wahrheit nach und nach ans Tageslicht zu kommen scheint. Da deckt der eine Hansel den anderen und es wird beschissen das die Schwarte kracht. Wenn schon bei den Besucherzahlen dermassen gelogen wird, will ich gar nicht wissen was dem kleinen Mann in anderen relevanten Themenbereichen sonst noch alles vorenthalten bzw. vorgegaukelt wird. Einfach nur beschämend was da abläuft…” Oder: “… und die Medien haben die Sch…. jedes Jahr brav geschluckt. Was ist mit dem guten alten kritischen Journalismus geschehen? Ich erwarte von der Journaille eine Entschuldigung für jahrelanges ungeprüft-dumpfes Abtippen von Lügen, statt anständiger Recherche und Erfüllung eines gewissen journalistischen Ehrenkodex. Wenn schon bei so einem halbwichtigen Thema wie der Loveparade gelogen und besch…. wird, dass sich die Balken biegen – wie ist es dann erst bei den relevanten Themen?!!”
Wie Entscheidungsprozesse ablaufen, wie dabei eine verhängnisvolle Dynamik entstehen kann, wird man meistens nur dann in der Öffentlichkeit an einem Beispiel studieren, wenn ein Unglück passiert. Es wäre sicher interessant, der Tragödie bei der Love Parade gegenüber zu stellen, wie verschiedene AkteurInnen zusammenwirken, wenn etwas erfolgreich durchgeführt wird. Hier wurden nämlich nicht nur Bedenken vom Tisch gewischt, man hat sich um Dinge, die längere Planungszeit erfordern, auch erst sehr spät gekümmert, hat also den zielführenden Weg in mehrfacher Hinsicht verlassen. “Wir brauchen das alles nicht so genau nehmen” war dadurch eine Haltung, die auch von der Stadt vorgegeben wurde, sodass ein Veranstalter, der Abmachungen mit der Polizei nicht einhält, nur konsequent ins Bild passt.
Es wurde nicht der Geist von Zuverlässigkeit, Wertschätzung von Wissen, Verantwortungsbewusstsein verbreitet, sondern dass etwas um jeden Preis durchgeführt werden muss. Wahrscheinlich auch deswegen, um positive Presse zu haben, um nicht wie Bochum geprügelt zu werden (“Blamage”, “Kapitulation vor Ravern”). Dort, wo Ethik des eigenen Handelns reflektiert werden muss, wo Verantwortung Thema ist, kann man auch eher mit Widerspruch rechnen und damit, dass das Ernstnehmen von Fachwissen eingefordert wird. In der Politik wechselt man, wie Wolfgang Bosbach im Fernsehen richtig bemerkte, von einer Parteiaufgabe in eine öffentliche Funktion. Ob man Abgeordnete/r ist, BürgermeisterIn oder MinisterIn unterscheidet sich grundlegend, denn Regierungsämter bedeuten, für die Verwaltung verantwortlich zu sein.
BeamtInnen und MitarbeiterInnen sind nicht nur dazu da, Unterlagen für BürgermeisterIn oder MinisterIn vorzubereiten, damit diese Personen zu allen Themen etwas sagen können, egal wie sehr sie sich je damit persönlich befasst haben, sondern sie haben auch Expertise einzubringen. Es wird (nicht nur von ihrer Seite) erwartet, dass PolitikerInnen in öffentlichen Funktionen diesen und nicht so sehr ihren Parteien verpflichtet sind. Doch die handelnden Personen haben oft Angst, an Unterstützung in ihrer Partei zu verlieren, wenn sie sich zu sehr mit der übernommenen Aufgabe identifizieren. Daher finden manche auch überhaupt nichts dabei, unmittelbar nach Ende des öffentlichen Amtes indirekt von diesem noch finanziell zu profitieren: “Wer in diesem Fall keine Interessenkonflikte sieht, dem fehlt jegliches politische Gespür. Oder das, was nicht nur Großmütter als Anstand bezeichnen. Alfred Gusenbauer hatte als Bundeskanzler vor seinem Ausscheiden Ende 2008 noch daran mitgewirkt, dass die Regierung einen ‘Schutzschirm’ über die heimischen Banken spannte. Davon profitierte anschließend, nach Gusenbauers Zeit als
Bundeskanzler, auch die Hypo Alpe Adria mit den Ende 2008 gewährten 900 Millionen Euro. Als diese Beihilfe bei der EU in Gefahr geriet, war der frühere SPÖ-Chef als Berater zur Stelle und kassierte 60.000 Euro. Im Dezember 2009 wurde die Bank notverstaatlicht.” Ethik müsste Pflichtfach sein, ehe Menschen Mandate oder gar Regierungsämter übernehmen, denn gerade hier fehlt es eben oft an gelebten Werten, obwohl die Bevölkerung darauf zu Recht sensibel reagiert.
Medien können starken Druck ausüben durch Agenda-Setting, indem sie vorgeben, wie man mit Themen angeblich umzugehen hat. Sie üben auf diese Weise untereinander, aber auch auf die Politik und andere Bereiche eine Sogwirkung aus. Es gilt als gut und richtig, Einsparungen im Öffentlichen Dienst zu fordern beziehungsweise für Jobwechsel zwischen den Ressorts zu sein. Beliebt ist auch Einsparen beim Staatshaushalt, was verständlich ist, da der andere (oder zusätzliche) Weg der Mehreinnahmen ja von uns allen bezahlt werden will. Dabei geht aber leicht unter, dass man Aufgaben differenziert betrachten und nach den Auswirkungen von Sparmaßnahmen fragen muss.
Abseits der meist oberflächlichen Debatte in Tageszeitungen können da Aspekte zum Vorschein kommen, die alles in einem etwas anderen Licht erscheinen lassen und denen recht geben, die manche so gerne als hoffnungslos altmodische Beharrungskräfte sehen, denen es ja nur um ihren eigenen Job gehe. Derart werden besonders die Vertreter des Bundesheeres gerne kritisiert, die aber gute Gründe haben, wenn sie an Wehrpflicht und (ohnehin schon aufgeweichtem)Milizsystem festhalten und auch nicht weniger Kaderpersonal als bisher wollen. Es ist kaum bekannt, dass die EU durch den Lissabon-Vertrag auch Kompetenzen im Bereich Katastrophenschutz hat, und dass dies ebenso militärische Kräfte meint. Wenn wir als neutraler Staat keine fremden Truppen im Land haben wollen, müssen wir beispielsweise bei Überschwemmungen genug Personal haben, mit dem wir uns selbst helfen können.
Wenn man nach Dokumenten sucht, zeigt sich, wie die Begriffe ineinander übergehen, denn sowohl “diasaster relief” (das man noch eher mit internationalen humanitären Einsätzen in Verbindung bringt) als auch “civil protection” oder auch “emergency management” führen zu entsprechenden Ergebnissen. Zivilschutz ist ein bei uns mittlerweile selten verwendeter Begriff, der sich früher vor allem auf die Maßnahmen bezog, die bei radioaktiver Verstrahlung zu treffen waren. Doch es war immer auch die Koordination im Krisenfall gemeint, die unter Beteiligung des Militärs jederzeit erfolgen kann.
Beobachten muss man auch, welche Entwicklung die Interpretation von Artikel 5 des NATO-Vertrags nimmt, da die Beistandsverpflichtung der Mitglieder ausgeweitet werden soll. Es ist unter diesem Aspekt wichtig, dass Österreich imstande ist, (grenzüberschreitende) Gefahren etwa im Bereich des “Cyberwar” selbst zu erkennen und entsprechend vorzugehen, was eine der Aufgaben des Heeres ist. Jedenfalls dann, wenn wir nicht wollen, dass die NATO beispielsweise meint, bei uns die Server zu finden, von denen aus ein paar üble Hacker sensible Bereiche angreifen. All das sind Perspektiven im Konjunktiv, aber Papiere und Konferenzen befassen sich schon seit Längerem damit. Man muss derlei Vorstellungen also auch berücksichtigen, wenn man darüber diskutiert, wie wir uns Sicherheitspolitik vorstellen.
Es geht wie in vielen anderen Bereichen darum zu sagen, wie wir als Staat uns etwas vorstellen, über Parteigrenzen hinweg, einfach als Aufgabe, die auch gegenüber den BürgerInnen wahrgenommen wird. Dabei werden BeamtInnen (im erwähnten Beispiel auch SoldatInnen) ihre Expertisen abgeben, weil sie wissen, was erforderlich ist und wie es durchgeführt werden kann. Gewaltenteilung hat schon ihren Sinn, sollte aber nicht dazu führen, dass Warnungen in den Wind geschlagen werden, weil persönliche Profilierung von PolitikerInnen über allem steht (oder / und die Angst, sich mit klaren Positionen in die Nesseln zu setzen). Know How sollte den Effekt abfedern, der dann eintreten kann, wenn ein Hype um etwas entsteht, an dem Medien tatkräftig mitwirken. Es muss auch einen Wert haben (oder wieder gewinnen), im wahrsten Sinne des Wortes gut beraten zu sein und so etwas guten Gewissens zu tun oder zu große Risiken (für andere Menschen) nicht einzugehen.
Infos:
Experten als Dilettanten?
Die tödliche Love Parade
Die Bevölkerung zu Duisburg
Anmerkung: Zu den auch angesprochenen Sicherheitsthemen gibt es eine Menge auf http://www.ceiberweiber.at – allerdings hat die Seite derzeit ein Serverproblem, es dürfte am Nameserver liegen, sie soll aber in manchen Regionen abrufbar sein. Wie dem auch sei, ich sitze in Wien-Favoriten ohne Zugang zu meiner Webseite
Daher erscheint dieser als Artikel konzipierte Text auch im Blog und nicht auf ceiberweiber.at, wofür ich ihn eigentlich vorbereitet habe…
Alexandra Bader
alexandra.bader@chello.at
@ Katastrophenschutz und Co:
Schüsselrolle des Militärs beim Klimawandel
Die NATO zu Artikel 5
What Future for a European Disaster Relief Force? (als PDF)
Zivilschutz auf EU-Ebene (The Community mechanism for civil protection)
Resolution 360 der NATO (Katastrophenschutz)
Der Lissabon-Vertrag und Katastrophenschutz
What ambitions for Europeans defence in 2020? (Grundsatzpapier)a